So eng wird es!

Geschickte Perspektive verschleiert den verheerenden Effekt

Die Perspektive und der Bildausschnitt sind geschickt gewählt: So wird verschleiert, dass die "monumentale" Mauer
die Saar zu einer kleinen Pfütze degradieren wird. (Bildquelle: Saarbrücker Zeitung)


So eng wird es wirklich

Es wird eng. Auch die Wirkung einer 6 Meter hohen Mauer auf Spaziergänger darf nicht unterschätzt werden!


Ein schönes Beispiel für die von der GIU praktizierten Irreführung: Die Personen sind nicht perspektivisch korrekt abgebildet.
Die Menschen sind viel zu groß und der Uferbereich viel zu breit, um die Mauer nicht so erschreckend wirken zu lassen. (Bildquelle: Saarbrücker Zeitung)

Mit dieser Abbildung (abfotografiert von den Plakaten vor dem Rathaus, Lukas&Lukas) macht die Stadt Werbung für die neue Promenade.
Die Abgebildete Lösung ist sogar besser als mein Vorschlag! Auf diesem Bild ist die Breite der ursprüngliche Berliner Promenade um 4 Meter reduziert worden!


(Ursprungsmaterial: Plakate der Stadt Saarbrücken vor dem Rathaus, Lukas&Lukas; Änderungen G.Niedner)
Mit den momentanen Maßen müsste das Plakat so aus. Ebenfalls eingezeichnet: meine Konzeption für ein saniertes Saarufer.


(Ursprungsmaterial: Plakate der Stadt Saarbrücken vor dem Rathaus, Lukas&Lukas; Änderungen G.Niedner)
Die bittere Wahrheit: nimmt man die von der GIU vorgesehenen Maße, wird die Berliner Promenade so aussehen.

Nach den Maßen der GIU angefertigte Zeichnung. Die beiden gegenüberliegenden Mauern
(6 Meter Mauer + Geländer der Promenade) quetschen die Saar ein.

Nach den Maßen der GIU angefertigte Zeichnung. Die beiden Saarufer müssen als Einheit betrachtet werden! Das ist die Besonderheit des engen Saartales in der Stadt. Deswegen darf das Ufer nicht beidseitig einbetoniert werden.
Hier wird die gestalterische Qualität der in den 60iger Jahren konzipierten Promenade deutlich. Die Berliner Promenade ist ein bedeutendes Zeugnis des Wiederaufbaus der City aus den 60iger Jahren. Sie ist denkmalschutz - würdig. An dieser Stelle wird der schwerwiegende städtebauliche Fehler der jetzigen Konzeption der Stadt deutlich. Hier entsteht Stadtzerstörung! Und ich differenziere die Raumsituation an der Saar weiter durch die Wohnpavillons auf der Mauer der eingetunnelten Autobahn. um auch an dieser Saarseite eine ungegliederte Mauer zu vermeiden.
Die Parkplätze zur Belebung der Promenade und der Bahnhofstraße schaffe ich mit dem Parkdeck (ca. 400 Plätze zum halben Preis, wie unter der Promenade) an der Gerichtsstraße, also die optimale Erschließung der Parplätze direkt von der Stadtautobahn.
Diese Chance hat keine City einer anderen Stadt. Damit wird die City von Saarbrücken konkurrenzlos optimiert. Das EG. des Pardecks muß selbstverständlich frei bleiben für Passagen. Cafe,Läden etc. - dieses Pardeck wird über einen verglasten Steg mit der Promenade und der Bahnhofstraße verbunden, eventuell zusätzlich mit Rollbändern, wie auf Flugplätzen. Damit die Kinder, während die Eltern einkaufen, spielen können, ist eine große Grünanlage auf der Tunnelfläche der Autobahn dargestellt, in die von den Geschäften der City Spielgeräte aufstellt werden können.
So optimiert man eine City, aber nicht mit Betonmauern und öden zu breiten Promenaden. Und das dargestellte Parkdeck kann eines Tages erweitert werden auf 1500 – 2000 Parkplätze, wenn z. B. die Bahnhofstraße zu eine Galerie verglast und das erste und zweite Obergeschoß der Gebäude an der Bahnhofstraße zu Verkaufsgeschossen aktiviert werden sollen, unter Aufgabe der Grünfläche. Dieses Beispiel führe ich an, um aufzuzeigen dass Stadtentwicklung ein Prozeß ist, und die richtige zukunftsorientierte Planung Teil dieses Prozesses sein muß. Dies ist der Schwachpunkt der Planungen der Architekten: sie sind auf ein fertiges Ergebnis - wie bei einem Gebäude - fixiert und begreifen Städtebau nicht als einen Entwicklungsprozess!

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