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Berliner Promenade
Wilhelm Heinrich Brücke Stadtautobahn

Einfache Lösung?

Die GIU schlägt vor, die Berliner Promenade breiter zu machen, das Saarufer bis zur Congresshalle einzubetonieren und zusätzliche 160 Parkplätze zu schaffen. Damit wird diese Saarseite verschandelt. Eine sechs Meter hohe Mauer lädt selbsternannte Sprühdosenkünstler ein und erschlägt alle anderen, die am Saarufer spazieren wollen. Die Kosten für diese Radikalsanierung sollen 20 Mio. € betragen.

Eine bis zu sechs Meter hohe Mauer und die eingetunnelte Autobahn auf der gegenüberliegenden Saarseite degradieren die Saar zu einer kleinen Pfütze, die optische Wirkung wird verheerend sein.

Die schon im Jahr 2002 fertige und damals als zu teuer verworfene Lösung der AUK beinhaltet eine Sanierung der Berliner Promenade und des Saarufers für 5-7 Mio. €. Der Mehrpreis für die in diesem Vorschlag nicht vorgesehenen Parkplätze beträgt also ~12-15 Mio. € - das sind rund 90.000 € pro Stellplatz.

Was fehlt?

Die GIU hat das Problem - die starke Fußgängerzone und eine mangelhafte (auch wirtschaftliche) Einbindung der Berliner Promenade - klar erkannt. Die Folgerung, die Position der Promenade müsse gestärkt und stärker in die Innenstadt eingebunden werden, ist auch richtig.

Die Radikalsanierung ist aber städtebaulich der falsche Weg! Eine viel zu breite Berliner Promenade zerstört das Saarufer und schränkt dessen Nutzungsmöglichkeiten ein.

Exkurs: Inspiration der GIU: Dresden und Düsseldorf: Projekte an großen Flüssen
Weiter: Meine seinerseits 2002 zu teure Alternative spart bis zu 15 Mio. €!